Antwortschreiben
Geert Mackenroth
Deutscher Richterbund
Bund der
Richterinnen und Richter,
Staatsanwältinnen
und Staatsanwälte
Kronenstraße 73/74 An den
Republikanischen Anwältinnen- und
Anwälteverein e. V.
Herrn 1. Vorsitzenden Wolfgang Kaleck
Bund der
Richterinnen und Richter,
Staatsanwältinnen
und Staatsanwälte
Kronenstraße 73/74 An den
Republikanischen Anwältinnen- und
Anwälteverein e. V.
Herrn 1. Vorsitzenden Wolfgang Kaleck
Berlin, 25. Februar 2002
Sehr geehrter Herr Kaleck,
aus Anlass der aktuellen öffentlichen Debatte über das Folterverbot haben auch Sie - wie viele andere Personen und Institutionen aus nahezu allen relevanten gesellschaftlichen Kreisen - scharfe Kritik an meinen Äußerungen geübt. Die Reaktionen auf meine Äußerung vom letzten Mittwoch waren einhellig und - wie ich unumwunden zugebe - gerechtfertigt. Über die Ihnen mittlerweile vorliegende Presseerklärung des Deutschen Richterbundes vom 23. Februar 2003 hinaus liegt mir daran, auch Ihnen persönlich mitzuteilen: Ich bedauere meine Äußerungen und die dadurch ausgelöste Debatte. Ich betone: Nichts lag mir ferner als eine - auch nach meiner Auffassung für den Rechtsstaat schädliche - allgemeine Diskussion über die Aufweichung des Folterverbotes oder um eine gesetzliche Erweiterung / Verschärfung von Ermittlungsmethoden der Polizei loszutreten. Ich bin mir heute darüber im Klaren, dass mein Ansatz gedanklich falsch war. Mit freundlichen Grüßen
Geert Mackenroth
aus Anlass der aktuellen öffentlichen Debatte über das Folterverbot haben auch Sie - wie viele andere Personen und Institutionen aus nahezu allen relevanten gesellschaftlichen Kreisen - scharfe Kritik an meinen Äußerungen geübt. Die Reaktionen auf meine Äußerung vom letzten Mittwoch waren einhellig und - wie ich unumwunden zugebe - gerechtfertigt. Über die Ihnen mittlerweile vorliegende Presseerklärung des Deutschen Richterbundes vom 23. Februar 2003 hinaus liegt mir daran, auch Ihnen persönlich mitzuteilen: Ich bedauere meine Äußerungen und die dadurch ausgelöste Debatte. Ich betone: Nichts lag mir ferner als eine - auch nach meiner Auffassung für den Rechtsstaat schädliche - allgemeine Diskussion über die Aufweichung des Folterverbotes oder um eine gesetzliche Erweiterung / Verschärfung von Ermittlungsmethoden der Polizei loszutreten. Ich bin mir heute darüber im Klaren, dass mein Ansatz gedanklich falsch war. Mit freundlichen Grüßen
Geert Mackenroth
