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Ausgebucht - Anmeldung nur noch online möglich: Die Vernichtung progressiver Juristen durch den Nationalsozialismus

Dienstag, 12. Mai 2026, 18:00 Uhr, Littenstr. 9 Berlin

Angesichts der aktuellen Gefahren für Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und die freie Advokatur laden wir den Bestsellerautor und RAV-Gründungsmitglied Prof. Dr. Dr. Ingo Müller ein, über seine wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Justiz in der NS-Zeit zu sprechen. 

  • Wie wurden jüdische Anwälte aus dem Beruf gedrängt?
  • Welche Folgen hatte das für die deutsche Justiz?
  • Was können wir heute tun, um eine Wiederholung der Geschichte zu verhindern?
 

Ingo Müller gelang im Jahr 1987 mit "Furchtbare Juristen - Die unbewältigte Vergangenheit der deutschen Justiz" ein Bestseller, der weit über die Fachpresse hinaus Aufsehen erregt hat. Der 1942 im Sudetenland geborene Jurist setzte sich für die Wiederaufnahme des Weltbühne-Prozesses ein, in dem militärkritische Journalisten wie Carl von Ossietzky verfolgt worden waren. Bis 2008 war Müller Professor für Straf- und Strafprozessrecht an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung in Hamburg, 2006/2007 war er deren Rektor. Wie kaum ein anderer hat er sich verdient darum gemacht, die Vergangenheit der Juristen und des juristischen Denkens in Deutschland auszuleuchten.

Das Grußwort hält Dr. Vera Hofmann (Präsidentin der Rechtsanwaltskammer Berlin)

Ort & Zeit:

Rechtsanwaltskammer Berlin, Littenstraße 9, 10179 Berlin

Dienstag, 12. Mai. 2026, 18:00-20:00 Uhr

Nach dem Vortrag gibt es einen Umtrunk & Brezeln

 

Anmeldung:

Die Präsenzveranstaltung ist ausgebucht. Für eine Online-Teilnahme bitten wir um eine kurze Anmeldung bis 07.05.2026 unter info@rak-berlin.org

 

Weitere Literatur: 

Simone Ladwig-Winters: Anwalt ohne Recht: Das Schicksal jüdischer Rechtsanwälte in Berlin nach 1933, herausgegeben von der Rechtsanwaltskammer Berlin, https://www.bebraverlag.de/verzeichnis/titel/anwalt-ohne-recht-4.html