Insbesondere folgende Themen sollen behandelt werden:
- Zulässigkeit der Nebenklage (ggf. über den Anklagesatz hinaus)
- alternative Vertretungsmöglichkeiten (Verletztenbeistand)
- Interventionsmöglichkeiten von Beginn des Ermittlungsverfahrens an
- Akteneinsicht
- Audiovisuelle Vernehmungen
- Beistandschaft für besondere Personengruppen (Kinder, Familienangehörige, Geschädigte ausländischer Herkunft, Straftäter)
- Vorbereitung der Hauptverhandlung
- Vertretung in der Hauptverhandlung
- Grundzüge des Adhäsionsverfahrens
- Kostenfragen
- rechtspolitischer Diskurs
Referentinnen
Die Referentinnen, beide Fachanwältinnen für Strafrecht, sind seit vielen Jahren Strafverteidigerinnen und vertreten Nebenklagen, insbesondere in Sexualstrafverfahren. Rechtsanwältin Christina Clemm ist oft für Geschädigte rassistischer Angriffe tätig, Rechtsanwältin Barbara Petersen hat einen Schwerpunkt bei der Interessenswahrnehmung von Geschädigten in Menschenhandelsverfahren.
Termin
10.11.2018 | 10:00 - 17:00 Uhr (6 Stunden Seminarzeit gem. FAO)
Ort
GLS-Campus, Kastanienallee 82, 10435 Berlin
Teilnahmebetrag
70 € für Berufsanfänger*innen bis 2 Jahre Zulassung mit RAV-Mitgliedschaft
100 € für Berufsanfänger*innen bis 2 Jahre Zulassung ohne RAV-Mitgliedschaft
120 € für RAV-Mitglieder
170 € für Nichtmitglieder
(jew. incl. MwSt.)
Anmeldungen (PDF) bitte bis 10.10.2018
