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Kriegsverbrechen des IS, Gerechtigkeit und das Schweigen des «Westens»

Kategorie: Veranstaltungen

Veranstaltung, 11.7.19 Berlin

Der sogenannte «Islamische Staat» ist militärisch besiegt. Doch die Gefahr ist damit noch nicht gebannt: Wie weiter mit den tausenden Kriegsgefangenen, die sich im freien Teil Rojavas/Nordsyriens befinden?
Während «der Westen» das Problem ignoriert, fordert die Selbstverwaltung Nord- und Ostsyriens ein internationales Kriegsverbrecher*innentribunal vor Ort.

Wie ist die Lage in den Geflüchtetenlagern vor Ort?
Was genau fordert die Selbstverwaltung Nordsyriens und warum?
Welche Erfahrung gibt es mit ähnlichen internationalen Verfahren?
         
Darüber wollen wir diskutieren:             
Nina Röttgers, Cadus Redefine Global Solidarity e.V., wird von der Lage vor Ort im El Hol Camp berichten.                   
Ibrahim Murad, Vertreter der demokratischen Selbstverwaltug von Nord- und Ostsyrien in Europa stellt die Positionen der Selbstverwaltung zur Diskussion.
Prof. Dominik Steiger, Professor für Völkerrecht an der TU Dresden, wird die unterschiedlichen Aspekte rechtlich einordnen und Möglichkeiten der Auslieferung und Vorbilder und Probleme für ein internationales Tribunal darstellen.                       

Zeit & Ort
11.7.19 um 19 h
Rechtswissenschaftliche Fakultät
Humboldt Universität zu Berlin
Hörsaal 1072
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Eine Veranstaltung von:
arbeitskreis kritische jurist*innen an der HU, Café Rojava/ Kampagne TATORT Kurdistan, Civaka Azad - Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit und dem Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV)

Flyer (pdf)