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Editorial 113

In einem diesmal kurz gehaltenen Editorial wollen wir auf nur fünf aktuelle Themen hinweisen, ein Überblick zu weiteren Inhalten des InfoBrief findet sich im Bericht zur Mitgliedersammlung (vgl. den Beitrag in diesem Heft, S. 6f).
Zunächst: Wir haben (wieder) regionale Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für den Kontakt zum RAV, die die Mitarbeit in oder den Aufbau von Fach- und/oder Regionalgruppen ebenso erlauben sollen, wie sie die Arbeit der RAV-Geschäftsstelle auch vor Ort und damit ›auf dem kurzen Dienstweg‹ transparenter machen sollen (vgl. die Liste in diesem Heft, S. 85.)
Sodann möchten wir auf unseren Aufruf zur finanziellen Unterstützung des Anwaltlichen Notdienstes zum G20-Gipfel im Juli in Hamburg verweisen (vgl. den Beitrag in diesem Heft, S. 34f); der Anwaltliche Notdienst wird unter dem Dach des RAV und in enger Kooperation mit dem Hamburger Ermittlungsausschuss (EA), der Roten Hilfe e.V. und weiteren Antirepressionsgruppen eingerichtet.
Wichtig zudem: Vom 8. September 2017 bis zum 18. Februar 2018 findet in Berlin der ›Fachlehrgang Strafverteidigung/Fachanwaltskurs Strafrecht‹ statt. Noch sind Plätze frei! Wendet Euch an die Geschäftsstelle bis spätestens 17. August unter kontakt@rav.de oder ruft an. Der Kurs findet auf jeden Fall statt!
Weiter möchten wir Euch schon jetzt einladen, den 30. Geburtstag der EDA (Europäische Demokratische Anwältinnen und Anwälte), der am 15. und 16. September 2017 in Berlin begangenen werden wird, mit uns gemeinsam zu feiern. Das Programm bereiten wir gegenwärtig vor, und wir rechnen mit zahlreichen Kolleginnen und Kollegen aus dem europäischen Ausland, die sich auf Diskussionen, aber auch auf kollegiales Zusammensein freuen.
Zu berichten und um Eure Unterstützung zu bitten ist aber auch über ein langjähriges strukturelles Problem: Es handelt sich dabei um die finanzielle Lage des Vereins. Der (erweiterte) Vorstand ventiliert unterschiedliche Varianten dazu schon seit geraumer Zeit, und wir müssen in 2017 zu einem Ergebnis kommen, das die tendenziell defizitäre Lage des Vereins, der an seiner finanziellen Grenze arbeitet, beenden hilft.
Wir denken dabei gegenwärtig – auch vor dem Hintergrund, dass alle in der Geschäftsstelle Beschäftigten Überstunden zu schultern haben – über eine einmalige finanzielle Umlage ebenso nach, wie über eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge, die wir seit 1984 konstant gehalten haben.
Wenn wir im gleichen – und möglicherweise sogar in größerem – Umfang, etwa durch neu gegründete Regional- und Fachgruppen tätig bleiben wollen, müssen wir jedenfalls als versammelte Mitgliedschaft zu diesem Problem eine Lösung finden. Wir bitten Euch darum schon jetzt, sich darüber Gedanken zu machen und sich an einer Lösungsfindung aktiv zu beteiligen! Der Vorstand wird zur Mitgliederversammlung am 24. November 2017, auch auf der Grundlage Eurer Vorschläge, einen Lösungsansatz vorstellen.

Die REDAKTION. Volker Eick, Ursula Groos, Gabriele Heinecke, Peer Stolle

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