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09.03.2019 11:00 bis 17:00 - Hannover

Wie verteidigen gegen Berufszeugen?

Sem.Nr. 19-7
Referent*innen aus der AG Berufszeugen, Berlin
5 Std. Seminarzeit gem. FAO

Wer kennt sie nicht, diese Ohnmacht der Verteidigung bei dem Auftreten von Polizeizeugen als Tatzeugen? Die Glaubwürdigkeit dieser Zeugen durch die Gerichte wird fraglos vorausgesetzt.
Die ewige Litanei:
Die Beamtin hat doch gar kein eigenes Interesse am Ausgang des Verfahrens
Aufgrund ihrer Ausbildung verfügen die Beamten über besondere Fähigkeiten
Ein Beamter wird doch tunlichst jede Falschaussage vermeiden – eine Bestrafung hätte doch für ihn verheerende Konsequenzenund ähnliches mehr.
Eine ernsthafte Überprüfung der Glaubhaftigkeit der Aussagen von Berufszeugen findet regelmäßig nicht statt. Diese Erfahrung gilt trotz der Tatsache, dass in diesen Verfahren sehr häufig eine Aussage – gegen – Aussage – Konstellation vorliegt, bei der eigentlich eine besonders gründliche Überprüfung der Frage der Glaubhaftigkeit der Aussage gefordert ist.
Die Veranstaltung versucht Wege aufzuzeigen, wie eine Verteidigung gegen die Aussagen von Berufszeugen unter diesen Bedingungen aussehen kann.
Referent*innen

Es werden mindestens zwei Mitglieder der ›AG Berufszeugen‹ (Rechtsanwält*innen Regina Götz, Ulrich v. Klinggräff, Franziska Nedelmann, Undine Weyers) anwesend sein und referieren.
Termin
09.03.2019 | 11:00 - 17:00 Uhr (5,0 Stunden Seminarzeit gem. FAO)
Ort

Kulturzentrum Pavillon | Lister Meile 4 | 30161 Hannover

Teilnahmebetrag
60 € für Berufsanfänger*innen bis 2 Jahre Zulassung mit RAV-Mitgliedschaft
90 € für Berufsanfänger*innen bis 2 Jahre Zulassung ohne RAV-Mitgliedschaft
110 € für RAV-Mitglieder
160 € für Nichtmitglieder(jew. incl. MwSt.)

Anmeldungen (PDF) bitte bis 09.02.2019

| 20.11.2018
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