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09.11.2018 09:00 bis 12:00 - Berlin

Überblick über die aktuelle Rechtsprechung des EGMR zu Auslieferungen und Abschiebungen sowie zu einstweiligen Maßnahmen samt praktischer Hinweise

Sem. Nr. 18-22
Thomas Straub, Rechtsreferent in Straßburg
Kooperationsveranstaltung von RAV /MEMORIAL Deutschland e.V.
2,5 Std Seminarzeit gem. FAO

In den Fokus genommen werden Fälle, die den Nordkaukasus betreffen sowie Fälle bezüglich anderer Regionen, in denen der Gerichtshof seine Rechtsprechung weiterentwickelt oder präzisiert hat. Die Fortbildung soll die Teilnehmer*innen in die Lage versetzen, auf die aktuelle Rechtsprechung des EGMR präzise in innerstaatlichen Verfahren Bezug nehmen zu können sowie typische Fehler bei der Erhebung von Beschwerden und Beantragung einstweiliger Maßnahmen vor dem EGMR zu vermeiden. Zusätzlich wird auch zu Artikel 8 (Recht auf Privat-/Familienleben) vorgetragen, und zwar sowohl im Zusammenhang mit Abschiebungen als auch Familiennachzug.

Referent
Thomas Straub ist Rechtsreferent in der Kanzlei des EGMR und ist dort zuständig für die Bearbeitung von Beschwerden, die gegen Deutschland gerichtet sind und/oder Bezug zu flüchtlingsrechtlichen Fragestellungen aufweisen.
Termin
09.11.2018 | 09:00 - 12:00 Uhr (2.5 Stunden Seminarzeit gem. FAO)
Ort
Paul-Gerhardt-Stift | Müllerstr. 56-58 | 13349 Berlin-Wedding
Teilnahmebetrag
45 € für Berufsanfänger*innen bis 2 Jahre Zulassung mit RAV-Mitgliedschaft
75 € für Berufsanfänger*innen bis 2 Jahre Zulassung ohne RAV-Mitgliedschaft
95 € für RAV-Mitglieder
125 € für Nichtmitglieder (jew. incl. MwSt.)

Anmeldungen bitte bis 03.11.2018 per Post, Fax oder Mail an die Geschäftsstelle des RAV

Simultanübersetzung ins Russische ist vorhanden. Ab 12 Uhr gibt es ein Mittagsbuffet für alle Teilnehmer*innen.

Die Fortbildung findet im Zusammenhang mit der Konferenz: „Zwischen Ankunft und Abschiebung. Tschetschenische Geflüchtete in Europa“  am 08.11.2018 in Berlin statt.

| 17.10.2018
Lupe