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23.03.2019 10:00 bis 17:00 - Bremen

Fortbildung zum Abschiebungshaftrecht

Sem.Nr. 19-10
RA Peter Fahlbusch
6 Std. Seminarzeit gem. FAO

Insbesondere die Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs zum Trennungsgebot sowie des Bundesgerichtshofs zur Unzulässigkeit von „Dublin-Haft“ wegen fehlender Rechtsgrundlage im Jahre 2014 führten dazu, dass für einige Zeit nur wenige Menschen in Abschiebungshaft genommen wurden. Diese Zeiten sind vorbei: Bundesweit werden neue Haftanstalten gebaut -  und die Inhaftierungszahlen steigen an.Leider fehlt es häufig an anwaltlicher Vertretung der Betroffenen. Mit der Fortbildung soll versucht werden, einen Überblick über das Abschiebungshaftrecht zu geben und Verteidigungsmöglichkeiten aufzuzeigen.Thematisiert werden u. a. 

-        Festnahme mit und ohne richterlichen Beschluss

-        Zulässigkeit von Haftanträgen

-        Verhalten im amtsgerichtlichen Anhörungsverfahren

-        Beschwerde- und Rechtsbeschwerdeverfahren.

Angesprochen werden sollen darüber hinaus Fragen des Vollzugs sowie die Möglichkeit, Schadensersatz bei rechtswidriger Freiheitsentziehung zu erhalten.

Eigene Themenwünsche können gerne rechtzeitig vorab per Mail an Rechtsanwalt Fahlbusch (fahlbusch@lsfw.de) gerichtet werden.

Referent
Rechtsanwalt Peter Fahlbusch, Hannover arbeitet seit Jahren in einer Kanzlei mit Schwerpunkt Migrationsrecht
Termin

23.03.2019 | 10:00 - 17:00 Uhr (6 Stunden Seminarzeit gem. FAO)
Ort

Gertrudenhof | Gertrudenstr. 38/39 | 28203 Bremen
Teilnahmebetrag

70 € für Berufsanfänger*innen bis 2 Jahre Zulassung mit RAV-Mitgliedschaft
110 € für Berufsanfänger*innen bis 2 Jahre Zulassung ohne RAV-Mitgliedschaft
120 € für RAV-Mitglieder
170 € für Nichtmitglieder
(jew. incl. MwSt.)

Anmeldungen (PDF) bitte bis 23.02.2019

| 20.11.2018
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