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06.04.2019 10:00 bis 16:00 - Berlin

Familiennachzug zu Geflüchteten und subsidiär Schutzberechtigten
„Recht auf Familie oder Glücksrad?"

Sem.Nr. 19-11
RA'innen Sigrun Krause und Inga Schulz
5 Std. Seminarzeit gem. FAO

Der Familiennachzug ist für Geflüchtete oft die einzige Möglichkeit, engste Angehörige auf sicherem Weg aus Kriegsgebieten oder anderen Gefahrensituationen nachzuholen. Jedoch wird der Familiennachzug von der Politik immer mehr als Mittel sog. Migrationssteuerung genutzt, zu Lasten der getrennten Familien. Sowohl in der Gesetzgebung, der Verwaltungspraxis als auch vor den Gerichten wird das Recht auf Familie nicht ausreichend geachtet.
Für die Familien wird dabei die anwaltliche Vertretung zur Durchsetzung ihrer Rechte unerlässlich.
Das Seminar soll einen Überblick für die anwaltliche Arbeit geben, über die aktuelle Praxis der Behörden sowie aktuelle Rechtsprechung.
Folgende Themen sollen insbesondere behandelt werden:
- Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten
- Nach der Aussetzung die Kontingentlösung. Das neue Verfahren nach § 36 a AufenthG
- Geschwisternachzug - eine unmögliche Entscheidung für Familien
- Elternnachzug – das Urteil des EuGHs v. 18.04.2018 in der deutschen Praxis
Referentinnen
Inga Schulz ist Anwältin in Berlin und tätig u.a. im Migrationsrecht
Sigrun Krause ist Anwältin für Migrationsrecht. Sie arbeitet für den gemeinnützigen Verein JUMEN e.V. JUMEN setzt sich mit Hilfe strategischer Prozessführung für den Familiennachzug und das Recht auf Familie vor Gericht ein (mehr unter www.jumen.org).
Termin
06.04.2019 | 10:00 - 16:00 Uhr (5 Stunden Seminarzeit gem. FAO)
Ort
GLS-Campus, Kastanienallee 82, 10435 Berlin
Teilnahmebetrag
60 € für Berufsanfänger*innen bis 2 Jahre Zulassung mit RAV-Mitgliedschaft
90 € für Berufsanfänger*innen bis 2 Jahre Zulassung ohne RAV-Mitgliedschaft
110 € für RAV-Mitglieder
160 € für Nichtmitglieder (jew. incl. MwSt.)

Anmeldungen (PDF) bitte bis 06.03.2019

| 20.11.2018
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