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10.11.2018 10:00 bis 17:00 - Berlin

Das Recht der Nebenklage

Sem.Nr. 18-15
RA*innen Christina Clemm und Barbara Petersen
6 Std Seminarzeit gem. FAO

Die Veranstaltung befasst sich mit dem Selbstverständnis engagierter Nebenklagevertretung und ihren rechtlichen Grundlagen. Zudem werden ausgewählte, besonders praxisrelevante Problemstellungen bei der Beratung und Vertretung von Geschädigten im Strafverfahren beleuchtet.
 
Insbesondere folgende Themen sollen behandelt werden:

  • Zulässigkeit der Nebenklage (ggf. über den Anklagesatz hinaus)
  • alternative Vertretungsmöglichkeiten (Verletztenbeistand)
  • Interventionsmöglichkeiten von Beginn des Ermittlungsverfahrens an
  • Akteneinsicht
  • Audiovisuelle Vernehmungen
  • Beistandschaft für besondere Personengruppen (Kinder, Familienangehörige, Geschädigte ausländischer Herkunft, Straftäter)
  • Vorbereitung der Hauptverhandlung
  • Vertretung in der Hauptverhandlung
  • Grundzüge des Adhäsionsverfahrens
  • Kostenfragen
  • rechtspolitischer Diskurs

 
Referentinnen
Die Referentinnen, beide Fachanwältinnen für Strafrecht, sind seit vielen Jahren Strafverteidigerinnen und vertreten Nebenklagen, insbesondere in Sexualstrafverfahren. Rechtsanwältin Christina Clemm ist oft für Geschädigte rassistischer Angriffe tätig, Rechtsanwältin Barbara Petersen hat einen Schwerpunkt bei der Interessenswahrnehmung von Geschädigten in Menschenhandelsverfahren.
Termin
10.11.2018 | 10:00 - 17:00 Uhr (6 Stunden Seminarzeit gem. FAO)
Ort
GLS-Campus, Kastanienallee 82, 10435 Berlin
Teilnahmebetrag
70 € für Berufsanfänger*innen bis 2 Jahre Zulassung mit RAV-Mitgliedschaft
100 € für Berufsanfänger*innen bis 2 Jahre Zulassung ohne RAV-Mitgliedschaft
120 € für RAV-Mitglieder
170 € für Nichtmitglieder
(jew. incl. MwSt.)

Anmeldungen (PDF) bitte bis 10.10.2018

| 05.06.2018
Lupe