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Informations- und Diskussionsveranstaltung, 15.11.11 in Düsseldorf

Widerstand und Befreiung unter dem Druck der Antiterrorpolitik

In zahlreichen Ländern und Regionen sind Unterdrückte darauf angewiesen, ihre Rechte gegen die Regierung oder fremde Truppen zu verteidigen und Widerstand zu leisten. Schon immer waren die Unterdrückten deswegen der Gefahr ausgesetzt, als Terroristen diffamiert zu werden. Kurdistan, Palästina, das Baskenland sind nur einige aktuelle Beispiele. Selbst in den arabischen Ländern haben nur wenige Bewegungen das „Privileg“ als rechtmäßige Kämpfer von den USA und der EU anerkannt zu werden.

Seit 9/11 hat sich unter dem Deckmantel der Terrorismusangst eine Vielzahl von gesetzgeberischen Aktivitäten – oft unbemerkt von der kritischen Öffentlichkeit- entwickelt, deren Auswirkungen den Spielraum für die notwendige Solidarität mit Widerstands- und Befreiungsbewegungen stark einschränken.

Eine genauere Kenntnis dieser gesetzlichen und politischen Entwicklung ist notwendig, damit die politische Debatte lebendig werden kann.

Die Referentin Rechtsanwältin Edith Lunnebach aus Köln wird über diese rechtspolitisch Besorgnis erregende Entwicklung und ihre Erfahrungen damit berichten.

Veranstalter:
Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen e.V.

Mitveranstalter:
Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e.V. (NRW)
Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation (zakk)

Veranstaltungsort:
Zakk (Studio), Fichtenstraße 40, 40233 Düsseldorf

Anfahrt:
Straßenbahn: 706 (Fichtenstr.)
Bus: 732 (Oberbilker Markt), 736 (Pinienstr.) hält direkt vor dem zakk
U-Bahn: U 75 (U-Bhf. Kettwiger Str.),
U 74/U 77 (U-Bhf. Oberbilker Markt)


| 28.10.11
Lupe