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24.04.2010 10:00 bis 16:00 "Haus der Verbände", Littenstraße 10, 10179 Berlin-Mitte

Fehlerquellen bei Personenidentifizierungen: Sind PolizeibeamtInnen bessere ZeugInnen?

Prof. Siegfried L. Sporer

Seminar Nr. 06/10

In den letzten Jahren hat es eine Reihe von spektakulären Fällen (vor allem in den USA) gegeben, in denen durch DNA-Beweise fälschlich Beschuldigte entlastet wurden. In vielen dieser Fälle spielt das fälschliche Wiedererkennen des Beschuldigten eine zentrale Rolle. Seit ca. 30 Jahren hat die internationale experimentalpsychologische Forschung zahlreiche spezifische Einflussfaktoren von Personenidentifizierungen aufgedeckt und zur Vermeidung von Falschidentifizierungen beigetragen. Diese unterschiedlichen Faktoren werden von Prof. Sporer beschrieben. Dabei werden Untersuchungen über PolizeibeamtInnen als ZeugInnen sowie deren Einfluss auf Identifizierungsverfahren besonders detailliert dargestellt.

Referent
Prof. Sporer ist Leiter der Abteilung Sozial- und Rechtspsychologie der Justus-Liebig-Universität in Gießen und seit vielen Jahren in der Forschung zur Psychologie der Zeugenaussage tätig. Dabei hat sich der Referent insbesondere mit dem Beweiswert von Identifizierungen/Wiedererkennungen durch Augenzeugen befasst.

Kursort und Termin
"Haus der Verbände", Littenstraße 10, 10179 Berlin-Mitte
24.04.2010 | 10:00 - 16:00 Uhr

Teilnahmebetrag
110,00 € RAV-Mitglieder
160,00 € Nichtmitglieder
inklusive Mehrwertsteuer

Anmeldung Seminar 06/10 (pdf)

gs@rav.de

| 23.02.10
Lupe